Die Suche nach der Druckvorlage – oder: Warum es sich lohnt, mit EINEM Werbeartikelberater zusammen zu arbeiten

Druckvorlage Datei Vergleich
Nicht alle Dateien sind als Druckvorlage geeignet

Jeden Tag erlebe ich es aufs Neue – ein Interessent möchte Werbemittel, mit seinem Logo bedruckt, bestellen. Bei der Frage nach der Druckvorlage kommt erstmal Schweigen. Nach einer kurzen Pause: „da muss ich mal schauen“. Im Nu vergehen zwei Tage und der Kunde verkündet voller Stolz: „Habe das Logo gefunden. Das verwenden wir auch für unsere Website!“ Mir stellen sich schon die Nackenhaare auf. Denn ich ahne bereits, was jetzt auf mich zukommt:
Eine *.jpg oder *.png Datei, die zwar wunderbar für alle webbasierten Layouts zu verwenden ist, aber für den Sieb- und Tampondruck gänzlich ungeeignet. Ich teile dies meinem Neukunden mit – wieder Schweigen. Auf meine Bitte, mir als Druckvorlage eine vektorisierte Datei mit Pantone-Farbangaben zu senden, denke ich schon fast: Jetzt ist ihm der Telefonhörer aus der Hand gefallen. Auf die Frage, was das für eine Datei sei, sage ich ihm, er soll mal nach einer *.eps-Datei Ausschau halten. Ich schiebe noch hinterher, ob sein Logo denn nicht von einem Grafiker gemacht wurde. Denn ich würde mich auch gerne direkt mit diesem in Verbindung setzen und die Druckvorlage bei ihm anfordern. Manchmal habe ich das Glück und ich kann auf dem „kurzen Dienstweg“ innerhalb von wenigen Minuten die begehrte Datei ergattern. Meistens geht die Odyssee aber weiter.

Was nicht passt, wird passend (neu) gemacht

Zuerst versucht es der Kunde mit einer *.pdf Datei als Druckvorlage. Wenn ich diesmal Glück habe, steckt in der Datei eine Vektorgrafik – meistens jedoch wurde einfach nur eine Bitmap, also ein Pixelbild, im PDF abgespeichert. Also wieder nichts. Ach ja, hab ich schon gesagt, dass weitere zwei Tage vergangen sind? Jetzt haben wir nur noch zwei Möglichkeiten – entweder er findet die *.eps Datei oder ich „baue“ das Logo nach. Das bedeutet, dass ich in einem Vektor-Grafikprogramm die gelieferte Datei als Vorlage nutze und nachzeichne. Was je nach Komplexität auch einmal ein paar Stunden dauern kann.

Alles schön bunt hier

Druckvorlage - Farbbestimmung
Farbbestimmung der Druckvorlage – abgestimmt auf die Druckart bzw. das Druckgut

Weiter geht es mit der Farbbestimmung für die Druckvorlage. Es ist schön, wenn Kunden eine Datei in CMYK-Farben haben, also eine Vorlage für den Vierfarbdruck, oder mir die CMYK-Werte ihrer Unternehmensfarben nennen können. Diese werden allerdings nur im Digitaldruck und im Offsetdruck verwendet. Komplizierter wird es bei Sieb- oder Tampondruck: Hier benötigen wir sogenannte Echt- oder Volltonfarben. Das bedeutet, dass die einzelnen Farben nicht aus vier Grundfarben (CMYK, Sie erinnern sich?) gemischt werden, sondern jede Farbe für sich aufgetragen wird. Vergleichbar ist das mit Lacken: Wenn Sie einen Zaun bunt streichen wollen, benötigen Sie ein separates Blau, einen Eimer Grün, eine Dose Rot etc. Zu Bestimmung dieser Farben gibt es spezielle Farbfächer, die genormt sind. So weiß jeder Drucker auf der Welt, welche Farbe er drucken soll. Aber nur wenn man einen weltweit gültigen Farbfächer und die Farben, der er repräsentiert, verwendet. In Deutschland ist das Farbsystem HKS sehr bekannt, international hingegen werden bevorzugt Pantone-Farbfächer verwendet. Dann gibt es noch kleine Unterschiede bezüglich des zu bedruckenden Materials… aber darüber könnte man eine eigene Abhandlung schreiben.

… und was ist die bessere Lösung?

Statt noch weiter ins Detail zu gehen, möchte ich Ihnen lieber näher bringen, warum es Sinn macht, mit einem Spezialisten zusammenzuarbeiten (Meine Odyssee hatte übrigens nach sieben Tagen ein Ende, als doch noch eine passende Datei als Druckvorlage gefunden wurde): Der Berater Ihres Vertrauens hat Ihr Logo gespeichert. Er hat die Farben einmal mit Ihnen festgelegt und diese Daten sind bei ihm gespeichert. Je nach Anforderung kann er nun entscheiden, wie Ihre Daten zur Druckvorlage aufbereitet werden müssen, um das beste Druckergebnis zu erzielen. Sie verschwenden keine Zeit mit der Suche nach Dateien und brauchen nur noch anhand des von Ihrem Beraters angefertigten Entwurfs entscheiden, ob Ihnen die Umsetzung auf dem Werbemittel gefällt oder nicht.

Langfristig gesehen sparen Sie also Zeit und Geld, wenn Sie mit Ihrem Werbeartikelberater einmal eine Basis für zukünftige Druckvorlagen schaffen und alle Folgearbeiten von ihm erledigen lassen. Er findet außerdem aus dem riesigen Angebot stets den passenden Werbeartikel und kümmert sich zuverlässig um die Produktion sowie alle drucktechnischen Belange. Konzentrieren Sie sich ganz auf Ihr Kerngeschäft und genießen Sie das gute Gefühl alle Belange rund um attraktive Werbemittel und deren Veredelung in besten Händen zu wissen!

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